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Home Sweet Home

Ganze vier Monate sind seid unserer Rückkehr nach Hamburg inzwischen schon vergangen und erst jetzt komme ich dazu endlich mal ein kleines Feedback darüber zu schreiben wie es uns bisher ergangen ist .

 

Das ich erst jetzt dazu komme ist schon der erste kleine Hinweis das wir wieder im Alltag angekommen sind. Seid unserer Rückkehr vergeht die Zeit wahnsinnig schnell. Eine Woche fühlt sich an wie ein Tag und ein Monat wie eine Woche .

 

Aber beginnen wir von vorne...wie ich in meinem Blogartikel über Spanien ja bereits berichtet habe, ereilte mich ein kleines oder auch größeres Tief bezüglich dem Ende unserer Reise und unserer Rückkehr ja bereits in Spanien. Glücklicherweise ist es mir dort dennoch gelungen mich gedanklich positiv auf die Rückkehr einzustimmen, obwohl  Abenteuerlust und Freiheitsdrang mich noch sehr viel länger hätten so weiter reisen lassen können. Am Tag unserer Abreise aus Malaga nach Hamburg war Rückkehr noch garnicht richtig greifbar für uns. Wir waren Alle wahnsinnig aufgeregt und konnten uns kaum vorstellen am kommenden Abend das erste mal wieder in unseren eigenen Betten schlafen zu können. Wie würde es sich anfühlen wieder zuhause zu sein nach so langer Zeit? War mit dem Haus alles in Ordnung?Alles noch so wie wir es verlassen und in Erinnerung hatten?

 

Als wir gegen 18h in Hamburg landeten, erwarteten uns der Papa und Tante Sina bereits am Flughafen und die Freude war bei allen groß. Schon in diesem Moment merkte ich wie mir plötzlich ein großer Stein vom Herzen fiel, den ich vorher garnicht wahrgenommen hatte und auch nicht recht definieren konnte. Hamburg empfing uns mit absolut tollem Wetter und Sonnenschein und als wir unser schönes Zuhause betraten konnte ich kaum glauben wie gut wie es haben.

Sina hatte zudem Alles festlich zu unserer Rückkehr geschmückt und vorbereitet und so wurden wir liebevoll mit einem lange vermissten Lieblingskuchen und Getränken für Groß und Klein in Empfang genommen.

 

Das Haus sah toll aus, alles wurde so hinterlassen wie vereinbart, die Hecke war geschnitten, der Rasen gemäht und alles sauber und ordentlich als wären wir nie weg gewesen. Als dann plötzlich die Hunde meiner besten Freundin in meinem Garten auftauchten, konnte ich meine Tränen nicht mehr zurückhalten...Es waren Tränen vor lauter Freude, Liebe und Dankbarkeit und eine große Erleichterung kam in mir auf...ich hatte es wirklich geschafft, alles war gut gegangen!

 

Wir haben wundervolle Erlebnisse gehabt und alle fünf Kontinente bereist, viele Abenteuer erlebt und sicher auch viel Glück gehabt, sodaß ich die Kinder (und mich selbst) heile und gesund wieder nach Hause gebracht habe. Diese Verantwortung, welche ich die ganze Zeit und egal wo alleine für uns getragen hatte, hat wohl mehr auf mir gelastet als mir während des Reisens bewusst war.

 

Während der Reise muss man sich zusammenreißen, in schwierigen Situationen darf man nicht verzweifeln, nicht zeigen das man vielleicht auch mal Angst hat oder nicht weiter weiß, für seine Kinder ist man stark und mobilisiert ungeahnte Kräfte, schließlich ist kein anderer da, der einem helfen oder Verantwortung abnehmen könnte.

Ich war einfach nur glücklich, dankbar und erleichtert das alles gut gegangen ist und diese Reise dabei  unsere Erwartungen bei weitem übertroffen hat, das wir gelernt haben wozu wir fähig sind, was wir alles schaffen und machen können, auch alleine und ohne einen Mann an der Seite:-)

Als ich am nächsten Tag morgens in meinem Bett aufwachte, hab ich mich erstmal total erschreckt. Im ersten Moment wusste ich nicht, ob es ein Traum war, nun wieder zuhause zu sein oder ob die ganze Weltreise nur ein Traum gewesen war. Beide Welten vermischten sich zu einem undefinierbaren chaotischen Ganzen. Es war ein ganz komisches Gefühl...als hätte die Zeit still gestanden. Es machte den Eindruck als hätte sich zuhause nichts geändert und als wären wir nie weg gewesen und doch war für mich irgendwie Alles anders. 

 

Die Kinder hatten keinerlei Schwierigkeiten mit dem Ankommen. Ganz selbstverständlich knüpften sie mit ihren alten Freunden wieder Kontakt und genoßen ihre eigenen Zimmer, die Vertrautheit und Sicherheit ihres Zuhauses und ihre wiedererlangten Freiheiten und Habseligkeiten. Sie redeten mit ihren Freunden auch garnicht so viel über die Reise, vielmehr war es ein "die Weltreise war cool und was machen wir jetzt?" oder "Und was war hier so los, was haben wir verpasst?"

 

So hatten sie erstmal noch einen Monat Zeit zuhause anzukommen und alles zu genießen bis der richtige Alltag und auch der Besuch einer neuen Schule begann. Ich hatte schon im Vorfeld nach einer geeigneten Schule für die Wiedereingliederung nach der Weltreise gesucht und mich für die Bugenhgenschule entschieden. Diese hat ein anderes Konzept als normalerweise in Hamburg üblich. Die Schule ist altersübergreifend und in vielerlei Hinsicht sehr viel individueller.Hier stellte sich nicht die Frage ob Jolie in ihre alte Klasse integriert werden könnte, oder ob sie wiederholen müsste. Sie ist jetzt ihrem Alter entsprechend in der 7. Klasse und Noah ist einfach nur ein Jahr später in die fünfte Klasse gekommen (die Klassen 5-7 sind sowieso gemischt , also in jeder Klasse sind Kinder aus der 5./6./7. gemischt). Beide Kinder sind super gut in der neuen Schule angekommen und fühlen sich sehr wohl. Sie gehen gerne zur Schule und der Alltag ist durch keine Hausaufgaben und andere Rahmenbedingungen deutlich weniger belastet als vor der Reise. Auch leistungstechnisch sind die Kinder gut aufgestellt und auch in dieser Hinsicht bin ich wahnsinnig dankbar und erleichtert das alles so gut geklappt hat.

 

Verändert hat sich aber auch und vorallem Jolie, die nun ihr Teenagerdasein in vollem Umfang für sich entdeckt hat und auslebt. Für uns im Gegensatz zur Reise ein großer Kontrast und noch immer gewöhnungsbedürftig, dennoch verständlich und sicherlich auch normal. Hatte sie doch auf Reisen keine Gelegenheit sich abzugrenzen und für sich zu sein, tut sie dies nun in vollem Umfang. Ihre Zimmertür ist stets geschlossen und mit Noah und mir möchte sie nun erstmal nicht mehr so viel zu tun haben, ein Jahr 24/7 hat ihr jetzt auch gereicht und sie möchte so viel wie möglich alleine und unabhängig und selbstständig ihr Leben gestalten, was so viel heißt wie sich mit Freunden treffen, stundenlang telefonieren und einfach nur chillen....wir versuchen das zu respektieren auch wenns manchmal noch schwer fällt und ich die Nähe zu ihr vermisse!

 

Beide Kinder sagen rückblickend das sie die Reise nicht missen möchte und es unfassbar schön war, was wir alles erleben durften. Beide haben bei einer Englischpräsentation von der Reise berichtet und Jolie hat gesagt sie möchte in New York studieren und Japanisch lernen und Noah möchte später mit seiner Frau und seinen Kindern auch mal eine Weltreise machen, wenn er groß ist. Vorher wollen wir alles zusammen nochmal nach Afrika, Hawaii und Australien , da sind wir uns einig;-)

Und ich? 

Nach erster Verwirrung bin ich ziemlich gut wieder zuhause angekommen.Ich könnte jetzt anfangen mich über das oft kalte und graue Wetter in Hamburg und die Mentalität der Deutschen auszulassen, tue das aber bewusst nicht. Von Anfang an habe ich mir vorgenommen mich auf die positiven Dinge in meinem Leben zu fokussieren und davon gibt es tatsächlich genug!

 

Ich fühle mich wahnsinnig wohl in unserem Haus und es tut gut einfach mal wieder in der Comfort Zone zu sein, nicht darüber nachzudenken, wo man nächste Nacht schläft, oder wo der nächste Supermarkt oder ATM ist oder ob unter dem Kissen ein Skorpion lauert. Auch bei einer komplizierten Wurzelbehandlung vor kurzem war ich ehrlich gesagt ganz froh gerade in Deutschland und nicht wie zeitgleich vor einem Jahr auf einer kleinen Insel in Thailand zu sein.

 

Außerdem ist es toll alles zu haben was man (zwar eigentlich nicht) braucht. Am Anfang war ich ziemlich überfordert von unseren ganzen Sachen und das obwohl wir ja schon vor der Reise ordentlich ausgemistet und minimiert haben. Bis heute haben wir noch immer nicht ansatzweise alles wieder vom Dachboden geholt, weil es einfach immer noch viel zu viel ist und wir es garnicht brauchen .

 

Komisch war es auch plötzlich wieder eine Geschirrspülmaschine zu haben und Staubsaugen zu müssen...sowas gab es bei uns halt einfach mal ein Jahr nicht. Kein Alltag, keine Papiere, keine Rechnungen, keine Verpflichtungen...Der Kontrast zum regulären Leben in Deutschland ist natürlich groß und ist ein großer Zeitfaktor mit all den auferlegten Verpflichtungen und Rahmenbedingungen .

Zudem leben wir halt einfach in einer Überfluss- und Wegwerfgesellschaft und meine Einstellung dahingehend hat sich schon ziemlich verändert. Ich denke heute mehr darüber nach was ich wirklich brauche und kaufe und was nicht und auch über die Nachhaltigkeit und Umwelt. Bei den Kindern hat sich leider sehr schnell wieder das Konsumverhalten gesteigert (sicherlich auch ein Stück weit durch das Alter und den Einfluß der Peergroups ), sodaß sich bei Ihnen sehr viel um das Thema "Haben wollen" dreht. Besonders Markenartikel stehen nun hoch im Kurs und der Einfluß durch Außen und soziale Medien spielt dabei eine übergeordnete Rolle. Ich finde das schade, versuche aber auch es zu verstehen und mich in die Zeit zurück zu versetzten, in der ich ein Teenager war und muss zugestehen das ich mich in vielerlei Hinsicht ähnlich verhalten habe.

 

Seid Beginn der Schule ist die Zeit für mich alleine natürlich noch ein wahnsinnig großer Unterschied zur Reise wo ich meist kaum eine Minute für mich alleine hatte (bis auf die kinderfreien Papa Zeiten natürlich). Für mich bestand und besteht die erste Herausforderung darin mich finanziell irgendwie so über Wasser zu halten, sodaß ich mir die Zeit bewahren kann, an langfristigen Projekten wie einer digitalen und ortsunabhängigen Selbstständigkeit und dem Schreiben eines Buches zu arbeiten ohne mich erneut im Hamsterrad zu verlieren und dann wieder keine Zeit und Energie mehr für die Dinge zu haben, die ich eigentlich umsetzten und erreichen möchte. Bisher gelingt das durch die Vermietung meines Hauses an kinderfreien WE oder in den Ferien und die dauerhafte Vermietung unseres Gästezimmers und kleinen Dingen die sich hier und da so ergeben ganz gut.Und ich denke es gibt weitaus schlechtere Rahmenbedingungen und daher fühlt es sich zum jetzigen Zeitpunkt sehr gut und richtig an wieder zuhause in Hamburg zu sein und hier auch erstmal  zu bleiben.

 

Ausschlaggebend für eine weitere Veränderung der Wohn- und Lebenssituation in der Zukunft sind für mich die Bedürfnisse der Kinder. Sollten diese unbedingt in Hamburg bleiben wollen und die Schule hier abschließen wollen, werde ich mich dem anpassen und unterordnen. Würde ich für mich alleine frei wählen und entscheiden können und nicht die Kinder und ihre Schulsituation berücksichtigen müssen, steht es für mich außer Frage, das ich schon lange nicht mehr in Deutschland leben würde. Für mich sind allein schon die Sonne, die Wärme und das Meer eine so große Lebensqualität, die ich für mich in der Zukunft nicht missen möchte. Zudem finde ich es schön, wenn sich das Leben überwiegend draußen abspielt und ich so viel Natur und Weite wie möglich in der Nähe habe. Ich habe für mich festgestellt, dass ich zumindest aus jetziger Sicht, auch gar kein festes Zuhause bräuchte, vielmehr kann ich mich an vielen Orten auf der Welt wohl und zuhause fühlen und könnte mir daher auch vorstellen für einen gewissen Zeitraum ohne einen festen Wohnsitz zu leben, oder unterschiedliche homebases zu haben.

 

Was einem auf Reisen oder an wechselnden Orten aber natürlich fehlt sind die Freunde und die Familie. Daher ist es nun  besonders schön all unsere Freunde wieder um uns zu haben und sich jederzeit sehen und telefonieren zu können ohne Langstreckenflüge und Zeitverschiebeungen. Das haben wir auch vermisst und nach unserer Rückkehr total ausgekostet und viel Zeit mit unseren Freunden verbracht. Wir haben aber auch schon Freunde von der Weltreise wieder getroffen. Zum einem unsere liebe "Wo sind wir jetzt Familie", die wir in Mexico kennengelernt haben und zum anderen kam uns auch schon Maria aus Österreich besuchen, die wir in Australien kennen gelernt hatten. Als wir in Spanien waren hat uns Jose, den wir in Sumatra kennengelernt haben, eine tolle Unterkunft in Malaga und letztendlich auch das lang ersehnet Auto vermittelt.

 

Gemeinsam Reisen verbindet<3

 

Als ich vor kurzem in Berlin war habe ich bei Julia übernachtet , die ich auf Bali kennengelernt habe und neulich einen Freund aus Israel in Amsterdam getroffen , den ich aus Mexico kenne. Das schöne am Reisen ist, das man so viele Leute von überall aus der Welt kennenlernt. Für jeden einzelnen von diesen liebenswerten und besonderen Menschen würde ich meine Türen öffnen, wenn Sie mal in Hamburg sein sollten und mich freuen ihnen eine Unterkunft anbieten zu können und Ihnen unsere Stadt zu zeigen und so ist es meist auch umgekehrt. Auf diese Weise lernt man andere Länder und deren Einwohner auch von einer ganz anderen Seite kennen und bekommt authentische Einblicke in den jeweiligen Lifestyle, was sehr wertvoll ist.

 

Da ich also gerade viel Zeit für mich habe (vielleicht mehr denn jemals zuvor in den letzten 15 Jahren) , nutze ich diese für meine eigene Persönlichkeitsentwicklung und meine Projekte und fühle mich mir selbst näher als jemals zuvor. Ich bin unglaublich dankbar dafür und bin überzeugt davon wie wichtig diese Zeit gerade privat wie beruflich für mich ist und das ich sie richtig einsetze. Die Reise hat mir unglaublich viel Stärke und Selbstbewusstsein gegeben, sodaß ich mindsetmäßig sehr gut und positiv aufgestellt bin und an mich und meinen Herzensweg glaube und fleißig an einer freieren und flexibleren Zukunft arbeite. In wie weit mir die Umsetzung gelingt wird und wohin mich mein Weg führt, wird die Zeit zeigen. Ich freue mich jedenfalls auf die Zukunft, habe dahingehend Vertrauen und genieße auch  das Hier und Jetzt trotz aktuell sehr schlechtem und dunklen Wetter in Hamburg und bin dankbar für jeden Tag.

Das Leben ist so kostbar und kann so schön sein...

 

Es gab Zeiten in meinem Leben in denen ich das vergessen und nicht mehr so empfunden habe. Heute weiß ich das alles möglich ist, solange wir an uns glauben und ins Handeln kommen und unserem Herzen folgen. Jeder trägt alles was er dafür benötigt in sich. Es liegt an uns was wir daraus machen und die Betrachtungsweise ist dabei sehr entscheidend. Wir sind was wir denken wer wir sind und man kann lernen seine Gedanken und Energien positiv auszurichten. Das gelingt mir Tag für Tag besser, sodaß ich immer mehr Positives in mein Leben bringe. Die Grenzen, welche wir uns selbst oft auferlegen, existieren meist nur in unseren Köpfen und es gilt diese Grenzen zu sprengen und nicht mehr dienliche Gewohnheiten zu beenden und durch positive Routinen zu ersetzen. Mit Sport, Meditation und Ernährung bin ich auf einem guten Weg, nur mein Laster das Rauchen habe ich bis heute noch immer nicht geschafft endgültig aufzugeben, aber auch das wird mir früher oder später gelingen. Ich habe mich dazu entschlossen die beste Version meiner Selbst zu werden und einen Unterschied in dieser Welt machen zu wollen. Es ist noch eine weiter Weg, das Ziel habe ich jedoch klar vor Augen. Manchmal muss man einfach losgehen, auch wenn man noch nicht genau weiß, wie man bestimmte Dinge am besten umsetzen oder erreichen kann und dann ebnet sich doch irgendein Weg , den man vorher nicht gesehen hat und oder es öffnen sich ungeahnte Möglichkeiten.

 

Machst du dir auch manchmal Gedanke wo du dich in einem Jahr, in drei Jahren oder in 10 Jahren siehst? Wo willst du hin?Wovon träumst du? Was möchtest du erreichen und wie und wo möchtest du bestmöglich leben? Wie wirst du über dich und dein Leben denken , wenn du mal 80 Jahre alt bist? Eines weiss ich ganz genau, ich möchte nicht denken "ich wollte doch immer, hätte ich mal oder ich bereue dies oder jenes...", bereuen tun die meisten Menschen lediglich das, was sie nicht getan haben und welche Dinge man angehäuft hat und ob man immer fleißig gearbeitet hat oder die Wohnung sauber war interessiert später keinen mehr...es sind die Begegnungen/Beziehungen, Erlebnisse und Entscheidungen, die unser Leben ausmachen und zu wertvollen Erinnerungen werden die bleiben.

 

Nächstes Jahr werde ich 40...Halbzeit könnte man sagen, wenn man von einem normalen, gesunden Lebensverlauf ausgeht, es ist ein Zeitpunkt, in dem ich die erste Hälfte meines Lebens bereits hinter mir habe. Vor diesem Hintergrund habe ich mein Leben nochmal mit all seinen Ereignissen, Erfahrungen und auch Schicksalsschlägen und Herausforderungen Revue passieren lassen und festgestellt das vieles, das mich lange schwer belastet hat, mich andererseits auch zu dem Menschen gemacht hat, der ich heute bin und sich die Betrachtungsweise dadurch in vielerlei Hinsicht verändert und ich im Nachhinein auch viel Gutes aus den Herausforderungen mitnehmen konnte und gelernt habe.

 

Das Jahr voller Freiheit, Abenteuer und Herausforderungen war so etwas wie das Highlight meines Lebens, eine ganz besondere Erfahrung und ein weiterer Wendepunkt für meine Einstellung und Vorstellung zum und vom Leben. Diese waren auch schon vor der Reise irgendwie anders , wurden aber dadurch um ein vielfaches verstärkt.

Dahingehend versuche ich nun den zweiten Teil meines Lebens diesen neuen Erkenntnissen und Vorstellungen bestmöglich anzupassen und diese Schritt für Schritt in die Tat umzusetzen. Es gibt nichts schöneres als wenn aus Träumen Realität wird. Ganz genauso wie die Weltreise..niemals hätte ich geglaubt das ich sowas mal machen würde, umsetzen könnte, geschweige denn was ich alles erleben und sehen würde...alles ist möglich, man muss nur fest daran und an sich glauben und dafür losgehen...wo ein Wille ist, ist immer ein Weg<3

 

            In diesem Sinne FOLLOW YOUR HEART, LISTEN TO YOUR SOUL AND NEVER STOP DREAMING<3<3<3 

Hamburg unser Hafen

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Kommentare: 1
  • #1

    Susann (Mittwoch, 04 Dezember 2019 10:33)

    Guten Morgen! Recht hattest und hast Du! Nutze und genieße jeden einzelnen Tag und gehe DEINEN Weg, nie den eines Anderen.
    Meine Halbzeit war gestern erst. Gestern erst, ich weiß es ganz genau, war ich vierzig Jahre alt. Aber heute bin ich bereits 62 Jahre alt, und will es jeden Tag krachen lassen, denn die Sanduhr rinnt und rinnt...
    Dir liebe Grüße, wir sprechen bald...