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New York City

Ankunft in New Jersey

New York stand genauso wenig wie Miami oder LA auf meiner Wunschliste, auf Jolie’s umso mehr...ein glücklicher Zufall das New York  für uns dann tatsächlich das Drehkreuz auf dem Weg von Jamaica nach Barcelona war. Dementsprechend habe ich mal wieder aus wenigen Stunden Aufenthalt 5 Nächte gemacht...schließlich war ich auch noch nie zuvor in New York und auch ich hatte Lust die Chance zu nutzen und was von der Stadt zu sehen von der ich schon so viel gehört hatte...

 

Allerdings garnicht so einfach relativ kurzfristig eine bezahlbare Unterkunft in citynähe zu finden. Letzten Endes mieteten wir über Airbnb ein kleine Privatzimmer bei unserem etwas strangen Host in New Jersey. In dem kleinen Zimmer konnte man sich kaum im Kreis drehen, das Bad teilten wir mit unserem Messie Host aber der Blick über den Hudson River auf die Skyline und die realtiv gute Verbindung in die City mit der Fähre und dem Bus in 15-30min ( je nach Verkehr) war absolut in Ordnung und da wir uns eh nur zum Schlafen dort aufhielten und für New York super günstig für 45€ die Nacht wohnten war alles gut:-)

Big City Life

Ich muss gestehen das der Großstadtdschungel New York’s erstmal ein ziemlicher Kontrast zum wilden Jungelleben zuvor in Costa Rica und Jamaica und somit ein kleiner Kulturschock für uns war.


Dennoch waren wir von Anfang an total begeistert und geflashed von dieser umtriebigen und bunten Stadt. Voller Enthusiasmus stürzten wir uns ins Getümmel und waren bereits am ersten Tag 12 Stunden bis zur totalen Erschöpfung unterwegs. Vor lauter Begeisterung und Entdeckungswahn vergisst man manchmal einfach die Zeit und die Müdigkeit, gibt es doch so viel zu sehen und zu erleben.

Am ersten Tag liefen wir vom Timesquare bis zu Central Park und waren auf Wunsch der Kinder in sämtlichen Läden und Outlets unterwegs. Shoppen gehört in New York natûrlich dazu und beide Kinder hatten von Papa jeweils 250$ Shoppinggeld bekommen, die sie nun bis zum letzten Cent ( und darüber hinaus) auf den Kopf hauen wollten. Die Konsumgesellschaft hatte uns also erstmal wieder.

Ernährt haben wir uns in New York angesichts der hohen Preise fast ausschließlich von Fast Food und Starbucks ( wo es auch glücklicherweise immer free wifi gab um sich erneut zu orientieren), mal abgesehen von einem sauteuren Besuch im Stardust Diner, was aber auch wirklich ein Erlebnis war und dem ein oder anderen Smoothie oder Obst to go um auch für ein paar wenige Vitamine während dieser Zeit zu sorgen. Die Prioritäten lagen in New York aber ganz klar woanders.

hop on hop off

Am nächsten Tag stellten wir uns schon etwas schlauer an und handelten einen guten Preis für den Hop on hop off bus für insgesamt 3 Tage aus.

Somit konnten wir so viel wie möglich von der Stadt sehen ohne so viel laufen zu müssen und trotzdem flexibel zu sein ( und anstatt ständig Fahrkarten für öffentliche Verkehrsmittel kaufen zu müssen deren Nutzung wir by the way , besonders im Vergleich zu Sydney und Melbourne, auch recht unübersichtlich fanden).
Ich finde der Hop on Hop off Bus ist eine großartige Möglichkeit eine Stadt zu erkunden, nicht nur in New York, aber da ganz besonders;-)
Wir haben die Tickets auch voll ausgenutzt und haben jede erdenkliche Route von Downtown bis Uptown und Nightcruise durch Brooklyn mitgenommen uns sehr genossen. Es ist auch immer eine gute Möglichkeit um sich im Bus von dem ganzen Gelaufe dazwischen wieder zu erholen und man erfährt ja auch einiges an Hintergrundinformationen je nach Qualität des Guides. 
Wir waren also zum Glück nicht nur shoppen, sondern haben auch ein bisschen Kunst und Kulturprogramm gemacht, waren im Guggenheim Museum und im Museum for natural history ( zweiteres war auch mit Kindern absolut empfehlenswert, ersteres megaaaa langweilig für die Kids) und haben uns natürlich auch das komplette Tourie Programm gegeben, von der Freiheitsstatue, bis zum Top of the Rock, dem tollen Ausblick vom Rockefeller Center auf das Empire State Building, St. Patricks Cathedral, Ground Zero, Chinatown, little Italy und Co
Insgesamt waren wir wirklich jeden Tag bis spätabends unterwegs, was mega anstrengend war, aber eben auch total beeindruckend und sind abends völlig erschöpft und mit Muskelkater ins Bett gefallen . 
Bis auf einige zu touristische Anlaufstellen wie Freiheitstatur und den dazugehörigen Massenandrang hat es uns allen großen Spaß gemacht und für Jolie ist New York definitiv das größte Highlight der gesamten Reise gewesen, während Noah und ich doch eher die Natur den großen Städten vorziehen. Jolie hingegen würde nun am liebsten sofort nach New York ziehen!
Zum Glück gibt es in New York auch viel Grün und nicht zuletzt den wunderschön angelegten und weitläufigen Central Park in dem man ein bisschen Ruhe und Natur auftanken kann. Wir haben auch einmal ein Picknick gemacht und hatten bis auf einen heftigen Regenausbruch, in dem wir bis auf die Haut nass geworden sind immer bestes Wetter. Einmal waren wir sogar spontan im Kino und haben Aladdin gesehen...Ich wollte das eigentlich nicht, weil ich dachte man kann doch nicht seine Zeit im Kino verschwenden wenn man einmal in New York ist..jedoch war das Wetter an diesem Tag nicht gut und wir alle kaputt vom vielen Laufen und das letzte Mal im Kino waren wir zu Weihnachten in Kuala Lumpur gewesen, also stimmte ich zur Freue der Kinder zu und ich muss sagen nicht nur der Film war super. Die Sitze vom Kino waren unfassbar gemütlich und riesig. Man konnte die Füße hochfahren und hatte einen eigenen Tisch s0daß das Kinoerlebnis in New York tatsächlich ein richtiges Highlight für uns war.
Obwohl wir von morgens bis abends unterwegs waren hat die Zeit noch lange nicht ausgereicht um alles zu sehen und zu erleben, sodass wir unbedingt nochmal wieder kommen wollen. Am liebsten nochmal im Winter mit Weihnachtsfeeling und auf den Spuren von Kevin allein in New York.
Nun begaben wir uns aber nach 10 Monaten abenteuerlichem Reiseleben auf 4 verschiedenen Kontinenten das erste Mal wieder zurück nach Europa um unseren letzten Monat in Spanien zu verbringen. Vor welchem Hintergrund erfahrt ihr im nächsten Blogartikel;-)

Central Park

the city that never sleeps

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